Haus Rupprechtstraße gGmbH
Rupprechtstraße 9
50937 Köln
Tel.: 0221-441026
Fax: 0221-444992
E-Mail: info@haus-rupprechtstrasse.de
Web: http://www.haus-rupprechtstrasse.de

„Reisen bildet” stellte Goethe bereits fest…..

Für sieben Tage waren Bewohner der Haus Rupprechstr. gGmbH im August 2011 in Südfrankreich um dort eine gemeinsame Zeit zu verbringen um die These von Goethe zu überprüfen.

 

Aber weshalb nach Frankreich, liegt die Eifel doch so nah…..,

Auch die Eifel bietet viele Dinge um eine freizeitpädagogische Ferientour durchzuführen. Südfrankreich bietet aber zumindest mehr Sonnentage so dass natürlich eine Campingtour dort bedeutet mehr Spaß macht. Sieht man von der Mautgebühr und dem Mehrverbrauch an Diesel ab so halten sie die Kosten für beide Landstriche in etwas die Waage, also auf nach Südfrankreich….

 

Die Tour führte die Gruppe auf dem Campingplatz „Mazet Plage“ im Departement Ardèche und hier an die Chassezac, einem Nebenfluß der Ardèche. Begleitet vom hauseigenen Bus, vollgepackt mit Zelten, Lebensmittel und allem was man so auf dem Campingplatz braucht ging es in Köln los. Der Platz liegt in einer sehr schönen Schlucht, direkt am Wasser und bietet in unmittelbarer Nähe die Elemente Wasser, Berge und Schluchten die man für eine freizeitpädagogische Maßnahme benötigt. Darüber hinaus ist eine Reise in ein fremdes Land auch für die Bewohner der Haus Rupprechtstr. eine Herausforderung hinsichtlich Sprache, Kultur, Essen und Umgebung. Die bewusste Form der Unterbringung auf einem Campingplatz bedeutet die Bereitschaft sich auf Menschen einzulassen die auf dem Campingplatz ebenfalls Ferien machen, bedeutet selbst kochen und einzukaufen, bedeutet Rücksichtnahme und Respekt, bedeutet einfaches und naturnahes leben, bedeutet die gemeinsame Tagesgestaltung, die gemeinsame Abendrunde und das leben (teilweise) ohne Handyverbindung. Zum gemeinsamen „verpflichteten“ Programm gehörten die Teilnahme an der Kanutour, das Klettern im Hochseilklettergarten, einer sehr anstrengende Canyeringtour, einem Badeausflug an die Ardèche sowie das tägliche Einkaufen, Kochen und Abwaschen. Nicht für jedermann war natürlich das Schlafen im Zelt, aber auch dies sind bildende Elemente und Erfahrungen.

 

Spannend ist natürlich nun die Antwort auf die These von Goethe. Alle Teilnehmer der Tour haben sie mit einem „Brief an sich selbst“ zu beantworten versucht. Für die Leitung sind diese freizeitpädagogischen Maßnahmen sehr wichtig weil sie Dinge wie Verantwortung, Leben in der Gruppen, Rücksichtnahme auf andere, sportliche Herausforderungen, Kennenlernen von fremden Sprache und Sitten sehr praxisnahe vermitteln und man dabei auch noch neue Landstriche in Europa kennenlernt.

 

Damit diese freizeitpädagogische Maßnahmen durchgeführt werden können, benötigt der Träger natürlich Finanzmittel. Neben einem Eigenanteil der Teilnehmer gilt der Dank dem Landschaftsverband Rheinland und dem Förderverein Bewährungshilfe Köln, die durch Beihilfen zum Gelingen beigetragen haben.

 

k.p. Ochs

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt mit RapiLex-WMS