Der Träger
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Träger der Einrichtung ist seit 1983 eine gemeinnützige GmbH. Die beiden Gesellschafter sind der Förderverein Köln e.V. und der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, Landesverband NRW. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Köln eingetragen.
Zur Geschichte des Hauses:
| 1965 | Bei der Tagung der Bewährungshilfe Bonn in Freiburg wird die Idee geboren, in Köln ein Wonheim für strafentlassene Männer zu bauen. |
| 1970 | Die Idee nimmt formen an und ein entsprechender Förderantrag an das Justizministerium NRW wird gestellt. |
| 1971 | Ein Architekt wird mit der Planung des Hauses beauftragt. |
| 1972 | Der Planungsentwurf wird beim Ministerium eingereicht und bleibt wegen veränderter Zuständigkeiten 13 Monate unbearbeitet liegen. |
| 1973 | Der vorhandene Architektenentwurf wird überarbeitet und der Finanzierungsplan erarbeitet. |
| 1977 | Die Grundsteinlegung kann erfolgen |
| 1978 | Der Förderverein Köln e.V. übernimmt die Trägerschaft. Der erste Bewohner zieht ein. |
Sofern man von einem Konzept sprechen konnte, so stellte man sich anfangs vor, dass sich Bewährungshelfern um das Haus im allgemeinen und der jeweilige Bewährungshelfer dann im einzelnen, um seinen Probanten vor Ort kümmert. Heute würde man daraus vielleicht ein ambulantes betreute Wohnen formulieren. Zu diesem Zeitpunkt sah die Planung eine Belegung von insgesamt bis zu 44 Bewohnern vor. Bei der anfänglichen Intention ging es ausschließlich um die Bereitstellung von Wohnraum, eine weitergehende gezielte Betreuung war nicht vorgesehen.
Dieses Konzept stellte bald den Verein, die Bewährungshilfe, die Bewohner und die Nachbarschaft vor große Probleme. Alkohol, Lärm und Gewalt wurden zum Dauerbrenner in der kleinen Rupprechtstrasse, so dass die Polizei ständiger Gast in der Einrichtung wurde. Es bildete sich eine Bürgerinitiative, die Presse und das Fernsehen wurden hellhörig und berichteten - Bürgerversammlungen und Schlichtungsgespräche standen an der Tagesordnung. Diese Situation vor Ort verschärfte sich dermaßen, dass der Vorstand beschloss, die Einrichtung zu schließen und dann neue Überlegungen zur Nutzung anzustellen.
Diese Überlegungen führten dazu, das Haus zweckgebunden für seinen ursprünglichen Zweck zu erhalten. Man schaute sich nach Partnern und Mitdenkern um. Dieses Umschauen führte dazu, dass man mit dem Landschaftsverband Rheinland in Köln einen Partner fand, der die Notwendigkeit einer gezielten Betreuung von strafentlassenen Männern sah und dazu die notwendigen Mittel in Form eines Betreuungssatzes zur Verfügung stellt. Der Landesverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes aus Wuppertal kümmerte sich um die pädagogische Konzeption, so dass 1982 mit der neuen Rechtsform der „gGmbH“ die Einrichtung eingetragen und mit einer reduzierten Bewohnerzahl von 27 männlichen Bewohner sowie u.a. hauptamtlichen pädagogischen Personal neu eröffnet wurde.
Seit Mitte der neunziger Jahre ist das Haus auch für straffällige Frauen offen.
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